80 Segelschiffe hatten sich zum diesjährigen 31. Internationalen Drei-Länder-Cup am Samstag, 02. Mai angemeldet.

Die Veranstaltung wurde am Freitag mit der Ausgabe der Segelanweisungen und durch den Seglerhock bei Bier und Gegrilltem eröffnet. Trotz des nasskalten Wetters war die Stimmung unter den anwesenden Crews gut.

Pünktlich um 8.00 Uhr fiel am Samstagmorgen der Startschuss und das Regattafeld quälte sich bei flauem Wind und zum Teil kräftigen Regengüssen zur ersten Boje vor Romanshorn. Der Wettergott hatte aber mit den Seglern ein Einsehen und so wechselten sich Wind und Regen ab. Später schien sogar zeitweise die Sonne. Die Windverhältnisse waren während der gesamten Regatta nicht konstant. Die Regattaleitung hatte sich entschlossen, keine Bahnverkürzung auszugeben, sodass sich das große Regattafeld nach der Boje Romanshorn teilte. Der Großteil segelte Richtung Hard, die Yardstickgruppe III durfte bereits kurz vor Altenrhein eine Boje runden und zurück nach Kressbronn.

Nach dem Zieleinlauf gab es vom traditionellen „Bierexpress“ für jedes Boot als Abschluss für die erfolgreiche Teilnahme am 31. Drei-Länder-Cup einen 6-Pack.

Nach 3 Stunden und 58 Minuten fuhr der Katamaran „Holy Smoke“ als erstes Schiff über die Ziellinie. Schnellstes Schiff nach berechneter Zeit und auch als schnellster Oldtimer auf der großen Bahn war der 30qm Binnenkieler L-Boot „Carmen III“. Auf der kleinen Bahn wurde die „Grace“ als schnellstes Schiff nach berechneter Zeit geehrt. Hierzu wurde den Steuerleuten jeweils der „Türmlespokal“ in Form des „Grünen Turmes“ überreicht.

Nachdem alle Schiffe ohne nennenswerte Zwischenfälle das Ziel erreicht haben und die Siegerehrung mit anschließender Livemusik gut besucht war, kann die Veranstaltung als sehr gelungen bezeichnet werden.

Der Ravensburger Yachtclub freut sich schon auf die Ausrichtung des 32. Drei-Länder-Cups, der am 30. April 2016 stattfinden wird.

Ulrich Riegger

2. Vorsitzender Ravensburger Yachtclub

REKORDE beim 30. internationalen Drei-Länder-Cup!

Nun haben wir es schwarz auf weiß. Die Bodensee-Segler sind hart im Nehmen.

Der Ravensburger Yacht-Club hatte zwar auf viele Teilnehmer gehofft, aber das große Teilnehmerfeld, bei dem frühen Termin, war dann doch überwältigend und machte den Veranstalter richtig stolz. Der Drei-Länder-Cup hat sich als Auftaktregatta absolut etabliert.

Der Wettergott meinte es, was den Wind anging, sehr, sehr gut. Und das ist für Segler ja bekanntlich das Wichtigste.

Bei leichtem Regen und um die 8 Grad, also ein Windchill wie in der Gefriertruhe, hatte man das Gefühl bei der Abschlußregatta „Die Eiserne“ zu segeln.

Pünktlich um 8.00 Uhr fiel der Startschuss. Der Nordwind blies das Feld mit um die 3 Bft und raumen Wind zügig nach Romanshorn in der Schweiz. Der Wind frischte weiter auf, sodass ab Romanshorn die reinste Hatz Richtung Hard in Österreich begann. Die Segler kämpften bei bis zu 5 Bft in den Spitzen um jede Bootslänge.

Die Yardstickgruppe III (kleine Bahn) durfte bei der Boje Altenrhein wie wieder in Richtung Start/Ziellinie vor Gohren abbiegen, während die schnelleren Schiffe den langen Weg über Hard nehmen mussten.

Noch lange bevor ein Boot aus Altenrhein zu sehen war, rauschte nach 1 Std. 40 Min. der Katamaran „Holy Smoke“ als erster über die Ziellinie, gefolgt von „Catair“ einem Ventilo M2 Katamaran nur 11 Min. später. Der nächste Racer, nach nur 29 min später, war die „Wild Lady“ das erste Einrumpfboot. Knarrend und ächzend schoss sie über das Ziel, gefolgt von einer Perlenkette der edelsten und schnellsten Segelschiffe vom Bodensee. Darunter auch die Rennyacht „Sonnenkönig“, die nach berechneter Zeit das Rennen in der Gruppe der Schnellsten für sich entscheiden konnte. Besonders erfreulich war auch die große Anzahl von Oldtimer-Schiffen, die seit vielen Jahr treue Teilnehmer des Drei-Länder-Cups sind. Schnellster „Oldtimer“ in der Gruppe der 75er nationalen Kreuzer war die SPAZZO mit Siegbert Allgaier vom Ravensburger-Yacht-Club.

Bereits kurz nach 13 Uhr konnte der Regattaleiter, Norbert Herter, die Regatta mit drei Schüssen beenden.

Das Ergebnis: Eine Flut von Rekorden

Noch nie waren Boote nach dieser langen Strecke bereits unter zwei Stunden im Ziel. Noch nie war der Drei-Länder-Cup so schnell zu Ende.

Der Ravensburger Yachtclub stiftete erstmals und anlässlich des 30. Jubiläums zwei Sonderpokale. Den „Türmlespokal“ bekommt jeweils das schnellste Boot nach berechneter Zeit von der kleinen Bahn und das Boot von der großen Bahn.

Dieser Pokal, der in diesem Jahr in Form des Mehlsack gestaltet war, soll in Zukunft jedes Jahr ein anderes historisches Gebäude oder Turm aus Ravensburg darstellen und zum begehrten Sammlerobjekt werden.

Der Seglerhock am Freitag und die Siegerehrung am Samstag waren sehr gut besucht, denn der Club hatte für kurzweilige Unterhaltung, passende Getränke und leckeres Essen gesorgt.

Die Ergebnisse finden Sie unter: www.ryc-1975.de


Christine Wende

Schriftführerin Ravensburger Yacht-Club



Im Jahr 1984 hatte der damalige RYC-Präsident Guido Baur den perfekten Einfall: Eine Langstreckenregatta, die alle drei Anrainer-Staaten einbezieht, sollte auf dem Bodensee ins Leben gerufen werden. Drei Jahrzehnte später feiert der Internationale Drei-Länder-Cup am Samstag, 3. Mai 2014, nun sein 30-jähriges Jubiläum. Die anspruchsvolle Regattabahn von Kressbronn-Gohren über das Schweizer Romanshorn nach Hard in Österreich und wieder zurück nach Kressbronn-Gohren bekam bereits bei den ersten Austragungen sehr viele positive Rückmeldungen und etablierte sich schnell mit über 80 Schiffen zu einer der größten Regattaveranstaltungen am Bodensee. Besonders viele Teilnehmer kamen zu Beginn vom YC Hard, wodurch eine bis heute andauernde freundschaftliche Beziehung zwischen beiden Yachtclubs entstand. Seit mehreren Jahren gibt es zudem eine verkürzte Bahn für die Yardstickgruppe III (Gohren-Romanshorn-Altenrhein-Gohren). Neben den High-Tec-Carbon-Rennmaschinen finden sich nun auch liebgewonnene Oldtimer auf den Meldelisten. Besonders erfreulich ist seit der ersten Ausführung die hohe Anzahl an Zielankünften. Durch die professionelle Regattaleitung und das perfekte Gespür für das Windsystem am Bodensee ist es stets gelungen, falls nötig rechtzeitig eine Bahnverkürzung anzuberaumen. Doch nicht nur schnelles Segeln ist den Ravensburgern wichtig, auch Feiern und Fachgespräche in gemütlicher Runde gehören zu einer gelungenen Veranstaltung dazu. So hat der Segler-Hock in der „Alten Schmiede“ im Ultramarin-Hafen am Freitagabend vor dem Rennen Tradition. Hier wird gerne ausführlich im Detail diskutiert, welches Wetter wohl mit welcher Taktik den Erfolg bringen wird. Am Samstagmorgen werden die Boote dann startklar gemacht, ehe um 8 Uhr der Startschuss fällt. Die Spannung wächst dann von Minute zu Minute, denn aufgrund der unterschiedlichen Windbedingungen machen nicht nur die ersten Schiffe, die die Boje in Romanshorn umkreisen, das Rennen unter sich aus. Wenn die Segler schließlich vom österreichischen Hard in Richtung Kressbronn-Gohren unterwegs sind, ist auch die Vorfreude bei den Mannschaften groß. Denn nicht nur ein spannender Zieleinlauf wird erwartet, auch der legendäre Bier-Express, welcher für Erfrischung sorgt und bei anderen Regattaveranstaltungen bereits kopiert wurde, ist in diesem Jahr wieder mit dabei. Am Samstagabend, um 20 Uhr, findet dann in großer Runde die Siegerehrung statt. Auch hier hat sich der RYC zum Jubiläum etwas ganz Spezielles einfallen lassen: Ein neuer Pokal als Sonderpreis, welcher jedes Jahr ein anderes historisches Gebäude aus Ravensburg darstellt, wird in Zukunft zum begehrten Sammlerstück werden. Zwischen der Verkündung der Platzierungen findet zudem eine Verlosung von Sachpreisen statt. Gewinnen können alle, unabhängig von der Platzierung. Im Gesamtpaket verspricht der 30. Drei-Länder-Cup das Regatta-Highlight des Jahres zu werden.


Christine Wende

Schriftführerin RYC

Ravensburger Yacht-Club lockt über 75 Skipper zum Drei-Länder-Cup

Engagierte Regattasegler aus dem Drei-Länder-Eck kamen am Samstag zum  29. Internationalen Drei-Länder-Cup nach Kressbronn-Gohren.

Bereits am Freitag Abend, nach dem Abholen der Segelanweisung, wurde beim Seglerhock viel über das Wetter spekuliert. Es war die Rede von 6 Windstärken beim Start, aber auch von totaler Flaute.

Der Wettergott meinte es jedoch gut mit den Seglern und sorgte für eine schöne Brise, die bodenseetypisch leider nicht auf dem ganzen See gerecht verteilt war.

Zum Start herrschen leichte östliche Winde, deshalb wurden gleich nach dem Start die Spinnaker bzw. Gennaker gesetzt. Ein malerisches Bild für die Zuschauer, die zahlreich am Strand standen um von dort aus das Spektakel zu verfolgen.

Über 75 Boote drängten pünktlich um 08:00 Uhr über die Startlinie Richtung Romanshorn zur ersten Boje. Kurz vor der Boje standen einige Boote in einer Flaute, während andere nur wenige hundert Meter weiter entfernt zügig mit westlichem Wind vorankamen.

Nach der Boje Romanshorn teilte sich wie gewohnt das Feld. Der Großteil segelte Richtung Hard, die Yardstickgruppe III durfte bereits kurz vor Altenrhein ihre Boje runden und zurück nach Kressbronn. Die „Black Jack“ ein High-Tech-Catamaran von Ralph Schatz  erreichte bereits nach 3 Stunden und 58 Minuten das Ziel.

Es war für alle ein toller Segeltag, denn bis auf die kurze Flaute vor Romanshorn gab des durchschnittlich gute 2-3 Windstärken. So war relaxtes Segeln angesagt und alle Boote und Regattierer kamen wohlbehalten im Ziel an.

Nach dem Zieleinlauf gab es vom traditionellen „Bierexpress“ für jedes Boot einen 6-Pack als Abschluss für die erfolgreiche Teilnahme am 29. Drei-Länder-Cup.

Nächstes Jahr findet der 30. Drei-Länder-Cup am 24. Mai statt. Der Ravensburger-Yacht-Club wird sich für dieses Jubiläum etwas Besonders einfallen lassen. Die Ergebnisse finden Sie hier

Christine Wende

Ravensburger Yacht-Club

Ravensburger Yacht-Club ehrt Mitglieder

Am Samstag den 17.11.2012 traf sich der Ravensburger Yacht-Club im Restaurant/Hotel Waldhorn in Ravensburg zur jährlichen Mitgliederversammlung.
Präsident Hans Gieseke konnte eine durchaus positive Bilanz über sein erstes Jahr als Präsident ziehen.
Der 28. Drei-Länder-Cup, das Aushängeschild des Ravensburger Yacht-Clubs, hat wieder sehr viele Regattafreunde nach Kressbronn gelockt und konnte durch die Hilfe von Sponsoren, denen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich gedankt wird, auch wirtschaftlich gesehen gut über die Bühne gebracht werden.
Der 29. Drei-Länder-Cup findet am 4.Mai 2013 statt.
Das Clubschiff „SCHUSSENFEE“, das vor 3 Jahre noch unter dem damaligen Präsidenten, Michael Lopez-Diaz, angeschafft wurde, erweist sich als gute Investition. Die Mitgliederzahl steigt und der Club verjüngt sich jedes Jahr.
Im Rahmen der Versammlung wurden die Clubmeister geehrt.
Yardstickgruppe I

1. Platz : Ingo Wende – PUNAHELE
2. Platz:  Siegbert Allgaier – SPAZZI
3. Platz:  Christine Herter – GAUDEAMUS
Yardstickgruppe II

1. Platz: Gerd Lammers – SCHUSSENFEE
2. Platz: Uli Riegger – MICLA
3. Platz: Franz Steuer – APHRODITE


Klaus Stähle erhielt einen Sonderpreis für die Teilnahme an allen Segelveranstaltungen.

Den RYC gibt es seit 1975 und so konnten auch dieses Jahr langjährige, treue Mitglieder geehrt werden. Geehrt wurden die anwesenden Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft Günther Schmidinger, für 10 Jahre  Mitgliedschaft Ilse Blersch, Dr. Jürgen Blersch und Rolf Wilhelm.

Neue Rekordzeit beim Internationalen Drei-Länder-Cup

Der Start zum 28. Internationalen Drei-Länder-Cup war spektakulärer denn je. Kurz vorm Start herrschte fast gähnende Flaute, dann brach pünktlich zur Start um 08:00 Uhr die Kaltfront über das Regattafeld herein. Ein Eigner geriet mit seinem Schiff zu nah ans Ufer und fuhr sich fest. Sein Schiff wurde von einem Segelkollegen 3 Minuten vorm Start wieder in Fahrt gebracht. Eine faire, beeindruckende und erfreuliche Aktion, die uns zeigt, dass Seemannschaft doch noch eine Bedeutung hat. Von Mastbruch, einer schweren Kollision, über Ruderbruch, bis zur schnellsten gesegelten Zeit bot der Drei-Länder-Cup 2012 alles. Lothar Geisser auf einer Ventilo M II der Catair mit seiner Crew segelte die Strecke Kressbronn-Romanshorn-Hard-Kressbronn in einer sagenhaften Zeit von 2 Stunden und 1 Minute. Schnellstes Einrumpfboot war die Wild Lady von Dr. Wolfgang Palm, der nur 10 Minuten später die Ziellinie kreuzte. Aber selbst das letzte Schiff konnte eine Rekordzeit für sich verbuchen. So schnell war noch kein Drei-Länder-Cup vorbei. Nachstehend finden Sie die Ergebnislisten: Der Ravensburger Yacht-Club bedankt sich recht herzlich bei allen Teilnehmern für ihre hervorragende Segelleistung und ihr Durchhaltevermögen. Herzlichen Dank auch für das Lob, welches wir von vielen Seiten für unsere Veranstaltung erhalten haben. 

fileadmin/user_upload/ergebnisse2012.html

DAS WARTEN HAT EIN ENDE...

Der RYC startet mit am 14.4.2012 mit dem Arbeitsdienst in die neue Saison. Start der Aufräumarbeiten ist 14:00 Uhr. Bitte Laubrechen, Laubsäcke, etc. mitbringen.

Wer noch nicht Mitglied beim RCY ist, hat an diesem Tag die Möglichkeit sich über den Club zu informieren. Sprechen Sie einfach einen der fleißigen Helfer an.


Ravensburger Yacht-Club hat neuen Präsidenten

Der neue Präsident des Ravensburger Yacht-Clubs heißt Hans Gieseke aus
Ravensburg. Er und sein Stellvertreter, Hans Staufert, wurden mit nahezu
100 % der Stimmen in ihr Amt gewählt.
Beide sind langjährige Mitglieder des RYC und waren bereits in vergangenen
Jahren im Vorstand aktiv. Unterstützt werden die beiden von Nina Schlichte
(Schatzmeisterin), Christine Wende (Schriftführerin), Norbert Herter
(Regattaleiter) und den Beiräten Manfred Castek, Jürgen Kiesel und Stephan
Großmann, die in ihre Ämter wieder gewählt wurden.
Der scheidende Präsident, Michael Lopez-Diaz, der frühzeitig mitteilte,
dass er für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stehen wird,
übergibt einen gesunden und gut aufgestellten Club. Im Gegensatz zu vielen
anderen Vereinen und Yacht-Clubs steigt die Zahl der Mitglieder beim RYC
stetig. Aufgrund der Anschaffung des Clubschiffes Schussenfee, ist eine
Mitgliedschaft für Segelbegeisterte, die kein eigenes Boot unterhalten,
sehr attraktiv geworden.
Der neue Präsident, Hans Gieseke, möchte ebenfalls die Jugendarbeit
forcieren. Das Projekt ?Schule und Verein?, bei dem Segeln als schulischer
Sportunterricht angeboten wird, wurde diesen Herbst gestartet und soll
Jugendliche für das Segeln interessieren.
Einen besonderen Dank galt es an diesem Abend auch den langjährigen
Vorstandsmitgliedern, Josef Kordeuter und Siegbert Allgaier auszusprechen.
Beide haben sich ebenfalls aus der Vorstandschaft zurückgezogen, wollen
aber im Hintergrund noch beratend zur Verfügung stehen.

8.12.2011
Christine Wende
Schriftführerin RYC

Ravenburger Yachtclub erfolgreich an der Bodenseetraditionswoche

Der Oldtimer Schiffer Bodensee e.V führt alle zwei Jahre die Bodensee-Traditions-Woche durch. Starten dürfen nur Schiffe, welche

  • vor 1940 gebauten Boote, Jollen und Yachten
  • mindestens 30 Jahre alt sind. Sie müssen entweder nach Rissen , Bau- oder Klassenvorschriften gebaut sein, die vor 1940 entstanden sind. Außerdem müssen sie aus Materialien erstellt sein, die vor 1940 zu Anwendung kamen.
  • Nachbauten alter Schiffe unabhängig vom Alter (Repliken)

geseglt wurde in ingesamt 5 Wettfahrten über eine Woche lang. Für den Ravensburger Yachtclub ging der 16er Jollenkreuzer  Micla ( Ulrich Riegger), die 6mr Kobold (Jürgen Kiesel) und der 35qm nationaler Kreuzer Gaudeamus (Norbert Herter)  an den Start. Die Gaudeamus konnte in der Yardstickgruppe I hinter der HOC Neustadt (YCL) und der Schwalbe (KS) den dritten Platz im Gesamtergebniss ersegeln. In dieser Gruppe erreichte der Kobold den 8 Platz.  Micla erreichte in der Klasse der Yollenkreuzer den fünften Rang.

Ravensburger Yacht-Club gewinnt Jubiläums-Team-Trophy

Norbert Herter, Siegbert Allgaier, Ingo Wende, Erich Buck

Aus Anlass seines 100-jährigen Jubiläums vergab der Bodensee-Segler-Verband 2011 erstmals eine Jubiläums-Team-Trophy für Club-Teams.

Jeder Club aus den Anrainerstaaten des Bodensees  konnte ihre besten Teams zum Internationalen Drei-Länder-Cup (14. Mai) und der Konstanzer Bodenseewoche ( 27.5.- 29.5.) senden.
Für den Ravensburger Yacht-Club e.V. (RYC) wurde Ingo Wende auf PUNAHELE, Erich Buck auf MIRAGE, Siegbert Allgaier auf SPAZZO und Norbert Herter auf GAUDEAMUS ins Rennen geschickt.

Kontinuität, Durchhaltevermögen und seglerisches Talent aller Skipper und Crewmitglieder waren für den Gesamtsieg notwenig.
Besonders die Wettfahrt vergangenen Freitag in Konstanz verlangte bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen den Seglern alles ab.
Obwohl der Gewinn der Trophy Teamarbeit war, sollte doch eine Leistung hervorgehoben werden: Lisa Herter (16 Jahre), die jüngste aktive Regatta-Seglerin des RYC, segelte alle Wettfahrten unter vollem Einsatz mit.
Bei nasskaltem Wetter am Freitag, und bei brütender Hitze am Samstag und Sonntag, musste der Spinnacker mehrmals gesetzt und wieder geborgen werden.
Das bedeutet bei den kurzen Bahnen, die bei der Konstanzer Bodenseewoche zu segeln waren, dass zig Manöver zu bewältigen waren.
Der Ravensburger Yacht-Club freut sich, die Trophy im nächsten Jahr verteidigen zu dürfen.

hier die Rangliste

16.05. 2011 Nachbericht: 27. internationaler Drei-Länder-Cup

Eine leichte Brise, Flaute und starker Wind.

Beim 27. internationalen Drei-Länder-Cup war wieder das ganze seglerische Talent der Teilnehmer gefragt.

Die Regatta startete am Freitag wie gewohnt mit einem gemütlichen, sehr gut besuchten Hock in der alten Schmiede. Dieses Jahr organisierte der Ravensburger Yacht-Club eine kleine musikalische Überraschung. Ab 21.30 Uhr sorgte die Lumpenkapelle Grünkraut, mit ihrem abwechslungsreichen und originellen Repertoire, für noch mehr Stimmung und gute Laune.

Am Samstag 14.Mai 2011, pünktlich um 08.00 Uhr, fiel der Startschuss für den 27. internationalen Drei-Länder-Cup.

Gesegelt wurde die Strecke Gohren-Romanshorn-Hard-Gohren bzw. für die Kleine Bahn Gohren-Romashorn-Altenrhein-Gohren.

Kurz vor dem Start drehte der Wind von Süd-Ost auf Süd-West. Das Feld zog sich nach dem Start sehr schnell auseinander, da auch einige nicht rechtzeitig hinter die Startlinie kamen.

Die vorderen Segler nutzen den später auf Nord-West drehenden Wind für einen Anlieger nach Romanshorn. Das hintere Feld musste mit Spinacker zur Boje nach Romanshorn segeln.

Von Romanshorn bis zur Rheinmündung konnte das vordere Feld zügig segeln. Dann stoppte kurz vor der Boje in Hard das Feld. Eine 2 Stunden lang dauernde Flaute, mit extrem leichten aus allen Richtung kommenden Winden zerrte an den Nerven der Regattateilnehmer.

Das hintere Feld konnte jedoch bei diesem schwachen Wind ein wenig aufschließen.

Gegen 14.00 Uhr frischte der Wind aufgrund einer aus Süd-West kommenden Schlechtwetterfront stark auf und blies die Teilnehmer binnen kürzester Zeit ins Ziel nach Gohren.

Gleich nach der Zieldurchfahrt überreichte der "Brauereiexpress" Six-Packs an die Boote, damit die Regattateilnahme umgehend gebührend gefeiert werden konnte.

Alle Teilnehmer kamen gesund ins Ziel. Es war eine überaus faire Regatta, mit keinem einzigen Protest der Teilnehmer.

Um 20.00 Uhr fand die Siegerehrung mit einer Verlosung von vielen hochwertigen Preisen statt. Der Dank gilt nicht nur den vielen Regattateilnehmern, sondern auch den zahlreichen Helfern und Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre.

Der Yacht-Club Ravensburg freut sich darauf, diese traditionsreiche Regatta auch wieder im nächsten Jahr ausrichten zu dürfen.

16.5.2011

Christine Wende

Schriftführerin RYC

 

 

09.05.2010 "Evanesse" das schnellste Schiff berechnet

Der vom Ravensburger Ychtclub e.V ausgetragene 26. Internationale Drei-Länder-Cup startete bei schwachem Wind pünktlich um 8.00 Uhr vor Langenargen. Von 80 gemeldeten Schiffen waren 77 tatsächlich dabei, was die Regattaleitung angesichts des frühen Zeitpunktes im Jahreskalender zufrieden stimmte. Allerdings schien der Startzeitpunkt für einige Crews zu früh am Tage zu sein - prompt kamen sie zu spät an den Start und mussten eine Strafe wegen Verletzung der Ein-Minuten-Regelung in Kauf nehmen. Einige Schiffe mussten wegen Frühstarts disqualifiziert werden. Wegen des schwachen Windes entschied sich die Wettfahrtleitung mit Norbert Herter und Stephan Großmann dazu, die Bahn zu verkürzen - dadurch konnten später denn auch wieder alle Segler im Ziel begrüßt werden. Bereits nach zwei Stunden und zwei Minuten war als Schnellster der Katamaran "Skinfit" mit Fritz Trippolt vom Bregenzer Segelclub wieder in Langenargen. Nach berechneter Zeit war die "Evanesse" mit Patrik Herzig vom Segel-Sport Club Romanshorn das schnellste Schiff.

09.03.2010 kleine Regattabahn

Auf besonderen Wunsch vieler Segler wird am 26. Internationalen Drei-Länder Cup erstmals für die Schiffe der Yardstickgruppe III eine "Kurzbahn" gesegelt. Der Kurs führt von Kressbronn über Romanshorn bis kurz vor Altenrhein und wieder zurück nach Kressbronn.